Meilensteine: Citroën-Innovationen von 1919 bis 2016

 
Der erste Citroën! / Foto: Citroën Communication
 
1919: Beginn der Automobilproduktion bei Citroën
 
1925: Die erste Ganzstahl-Karosserie in einem europäischen Serienauto
Während andere Hersteller noch auf Holz setzen erkennt Citroën die Vorteile der Stahlkonstruktion im Automobilbau.
 
1925: Die erste Vierradbremse in einem Großserienwagen
 
1926: Die erste Servobremse
Citroën rüstet den B14 zum ersten Mal damit aus. Sie arbeitet mit dem Unterdruck des Vergasers, wirkt aber auf ein mechanisches Bremssystem.
 
1926: Die ersten verstellbaren Vordersitze
Erst Citroën kommt darauf, dass nicht alle Menschen gleich gross sind.
 
1927: Eröffnung des Citroën-Werkes in Köln
 
1928: Die ersten Bremsleuchten
Heute Gegenstand jeder TÜV-Kontrolle. Eine Idee aus dem Hause Citroën.
 
Foto: Citroën Communication
 
1930: Der erste Kombiwagen
Die Limousine mit Hecktür und variablem Innenraum wird 1930 von Citroën angeboten.
Mit dem Slogan in der Werbung: „Zwei Autos in einem!“
 
Historische Werbung zum Moteur flottant/ Foto: Archiv Garage 2cv
 
1931: Die erste schwingungsdämpfende Motoraufhängung
Der Typ C4 setzt 1931 mit seiner elastischen Zweipunktaufhängung der Antriebseinheit
(Motor, Getriebe, Kupplung) den europäischen Maßstab für Laufruhe und Geräuschdämpfung.

Traction Avant Cabrio / Foto: Citroën Communication

 
1934: Der erste Frontantrieb
Seit dem Traction Avant von 1934 baut Citroën Personenwagen ausschließlich mit Frontantrieb.
Eine Entscheidung, der andere Automobilhersteller erst Jahrzehnte später folgen.
 
1934: Die erste Öldruckbremse
Citroën baut sie als erster Hersteller im Großserienbau in die Traction Avant-Typen 7 und 11 CV ein.
 
Flaminio Bertoni / Foto: Citroën Communication
 
1934: Die Aerodynamik
Bei der Karosseriegestaltung des Traction Avant werden zum ersten Mal im Großserienbau die Gesetze der Aerodynamik befolgt. Die konsequente Arbeit im Windkanal führt bis heute zu beispielhaft strömungsgünstigen Citroën-Karosserien.
 

Entenprototyp - Foto: Citroën Communication

 
1939: Die erste Ente
Am Vorabend des zweiten Weltkrieges stellen die Citroën-Werke ihren neuen Kleinwagen vor. Zu einer Serienfertigung kommt es angesichts des Kriegsverlaufes nicht, lediglich eine Vorserie von 250 Exemplaren entsteht. Während der nächsten Jahre wird das Konzept im Verborgenen nochmals völlig überarbeitet.
 
Foto: Citroën Communication
 
1948: Das Auto für alle
Mit Einführung des definitiven 2CV wird Mobilität zum ersten Mal für alle Bevölkerungsschichten möglich. In zweiundvierzig offiziellen Produktionsjahren werden inklusive aller Varianten rund 7 Millionen Enten hergestellt. Das 2CV-Konzept ist noch heute Ideengeber für viele andere Konstruktionen.
 
1950: Der erste Kleintransporter
Erstmals stellt Citroën mit dem Modell AZU (Das U steht für Utilitaire) einen preiswerten Transporter auf PKW-Basis – sprich 2CV – vor. Alle namhaften Hersteller folgen dem Beispiel.
 
Foto: Citroën Communication
 
1955: Die hydropneumatische Federung
Kombiniert mit automatischer Niveauregulierung und verstellbarer Bodenfreiheit. Bis heute unerreicht.
 
1955: Die DS-Hochdruckbremse
Aus dem Hydraulik-Kreislauf mit einem Druck von rund 180 bar gespeist und daher nicht mit den üblichen Servohilfen vergleichbar.
 
1955: Die erste Scheibenbremse in einem serienmäßigen Automobil
Erstmals serienmäßig in der DS 19. Zuvor nur im Flugzeugbau verwendet. Heute ausnahmslos von allen Herstellern kopiert.
 
1955: Das Einspeichen-Sicherheitslenkrad
Mit abgeknickter Lenksäule im DS 19 serienmäßig. Es verging mehr als ein Jahrzehnt, bevor andere Autos diese Lösung übernahmen. Erst in den neunziger Jahren offiziell durch die Einführung des Airbag-Systems überholt.
 
1968: Mitlenkende Scheinwerfer
Erstmals im Citroën DS: Die mitlenkenden Scheinwerfer zur besseren Strassenausleuchtung bei Kurvenfahrten. Heute in elektronischer Form als „Adaptives Kurvenlicht“ weit verbreitet.
 
Foto: Citroën Communication
 
1970: Die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung
Eine Servolenkung, die dem Fahrer die größte Unterstützung dann bringt, wenn er sie am meisten braucht: Im Stand und bei langsamer Fahrt. Bei höherer Geschwindigkeit nimmt die Servokraft ab. Diese Lenkung – im Modell SM eingeführt später auch im CX und XM – stellt außerdem beim geparkten Wagen die Räder geradeaus.
 
1978: Die erste elektronische Zündanlage
Als erstes serienmäßiges Automobil erhält der VISA eine rechnergesteuerte elektronische Zündanlage.
 
1989: Hydractive Federung
Im Modell XM erfolgt die Federung erstmals rechnergesteuert.
 
Foto: Citroën Communication
 
1991: Kinematisch selbstlenkende Hinterachse
Durch das Eigenlenkverhalten der hinteren Räder wird die Kurvenstabilität des Citroën ZX wesentlich erhöht. Später auch in XSARA und Xantia im Einsatz.
 
Foto: Citroën Communication
 
1999: Neue Kleinwagenstudien C3 und Pluriel
An der Schwelle zum dritten Jahrtausend stellt Citroën zwei neue Konzepte für den künftigen
Kleinwagenbau vor: C3 und Pluriel. Im September 2001 erscheint die Serienversion des C3, das Schwestermodell C3 Pluriel folgt 2003.
 

Quelle: Citroen Communication 2002 Quelle: Citroen Communication 2002 Quelle: Citroen Communication 2002

 

2002: Citroëns Rückkehr in die automobile Oberklasse
Anläßlich des Pariser Autosalons 2002 stellt Citroën das Concept-Car Airdream vor. Mit dieser Studie bereitet sich der französische Hersteller auf seine Rückkehr in die automobile Oberklasse vor.

 

2005: Citroën C6 geht in Serie
Als Serienversion der Studie von 2002 kommt der Citroën C6 auf den Markt. Sein Äußeres erinnert an den CX, technisch verfügt er neben PSA-Motoren über das Hydractiv-Fahrwerk dritter Generation.

 

2009: Citroën DS 3
Mit dem im März 2009 erstmals gezeigten Kompaktwagen belebt PSA die Bezeichnung DS neu, erst als Typenbezeichnung, ab 2014 auch als eigenständige Marke. DS steht dabei für „Different Spirit“.

 

2014: Citroëns Airbumps
Mit dem C4 Cactus interpretiert Citroën die Idee des „wesentlichen Automobils“ neu. Durch die neuartigen und von Citroën patentierten Airbumps sind seine Seitentüren gut gegen Parkrempler geschützt.

 

2017: Citroën Advanced Comfort
Ein neuartiges Dämpfungssystem mit hydraulischen und mechanischen Komponenten wird in einem Citroën C4 Cactus vorgestellt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*