Köln-Porz: Buchpräsentation bei Citroën Schmitz

Für viele Citroënisten in Köln und Umgebung ist Citroën Schmitz in Porz seit Jahrzehnten die erste Anlaufstelle. Jetzt stellte Immo Mikloweit in den Räumen des Traditionsbetriebes sein neues Buch über die ersten fünfzig Jahre von Citroën in Deutschland vor.
 
Von Jan Eggermann, Bilder: Mona Hanisch & Garage 2CV
 
Köln-Porz, 14. September 2019. Christian Mohr ist lebender Zeuge eines ganzen Jahrhunderts Citroën-Geschichte. Der ehemalige Mitarbeiter der deutschen Citroën-Importgesellschaft ist in diesem Jahr genau wie sein ehemaliger Arbeitgeber Citroën einhundert Jahre alt geworden. Anfang der Siebziger lernte ein gewisser Immo Mikloweit bei Christian Mohr die Feinheiten der Marke Citroën kennen. Heute ist sein alter Mentor Ehrengast in den repräsentativen Räumen des Kölner Citroën-Traditionshändlers Schmitz, denn Immo Mikloweit stellt hier sein neues Buch Citroën: Die ersten deutschen Jahre von 1919 bis 1969 vor. Zusammen mit Mohr haben auch etliche weitere Mitarbeiter und Liebhaber der Marke den Weg nach Köln-Porz gefunden. Allen voran Frank Jesse, der kurzerhand einen ganzen DS Stammtisch zum Kommen motiviert hat. Deshalb sind draußen auch etliche der „göttlichen“ D-Modelle zu sehen. Selbst ein paar der raren „Citroën Maserati“ vom Typ SM sind da, und mit der Ente fehlt auch das bis zum heutigen Tage meistverkaufte Modell der Marke in Deutsschland nicht. Ältester Citroën ist ein 5HP des Baujahres 1922, ein schöner Kontrast zu den modernen C4 Cactus oder dem hochaktuellen Bestseller Citroën C5 Aircross.
 

 
Bei hochsommerlichen Temperaturen herrscht an diesem Morgen heitere Atmosphäre. Man sieht Kölner Tractionisten, eine Charlestonente aus dem Westerwald, Besucher aus dem nahen Ruhrgebiet. Aus Mainz sind Mitglieder des André Citroën Clubs angereist, unter ihnen Autor Stéphane Bonutto. Ebenso dabei ist Britta Becker von der Amicale Citroën DS. Auch die heute zur Groupe PSA gehörende Marke Citroën zeigt in Form etlicher Mitarbeiter Präsenz. Die Citroën-Presseverantwortliche Susanne Beyreuther ist genauso wie ihre beiden Vorgänger Thomas Albrecht und Stefan Lützenkirchen zur Buchpremiere gekommen.
 

 
Welchen Stellenwert die Tradition für die aktuelle Marke Citroën hat, zeigt das Grußwort von Citroën-Vertriebschef Peter Wilkenhöner. Der weist auf die eindrucksvolle Geschichte des Standortes Köln und damit die Bedeutung der Stadt für Citroën in Deutschland hin und gibt auch einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen, zu denen mit Sicherheit der in Kürze stattfindende Umzug nach Rüsselsheim gehört. Gastgeber Heribert Schmitz ist die Leidenschaft für „seine“ Marke Citroën ebenfalls anzumerken: Seit vierzig Jahren vertritt das Familienunternehmen mit viel Herzblut Citroën, was schon an vielen Stellen der Räumlichkeiten sehr gut erkennbar ist. An einer Wand befindet sich ein großes Bild der berühmten „Citroën-Straßenbahn“ auf der Kölner Hohenzollernbrücke. Hinter Glas gerahmt ein stark angerostetes aber originales (!) Werksschild aus den Zwanzigern. Und nicht zuletzt präsentiert Immo Mikloweit hier gleich sein veritables Citroën-Geschichtsbuch Citroën: Die ersten deutschen Jahre von 1919 bis 1969 !
 

 
Bevor Immo Mikloweit sein Buch mit viel Freude an persönlichen Gesprächen mit allen Gästen signiert, berichtet er von der Initialzündung für sein heute erscheinendes Buch. Denn in den frühen Achtzigern findet er auf der Suche nach Holunderbeeren am Rande des ehemaligen Werkes ausgerechnet ein altes Spezialwerkzeug. Dieser Schlüssel zur Justierung der Lenkung am Citroën Traction Avant, – einst in Deutschland als Citroën Front vermarktet – weckt sein Interesse an der Geschichte des Citroënwerkes, in dessen Trümmern er als Kind noch selbst gespielt hatte. Also ein echtes und sehr individuelles Schlüsselerlebnis. Angesichts des neuen Buches ein ausgesprochener Glücksgriff !
 

 





 
Immo Mikloweit
Citroën: Die ersten deutschen Jahre von 1919 bis 1969
 
Die ultimative Veröffentlichung zur Geschichte der Marke Citroën in Deutschland: Von den ersten durch André Citroën und Georges-Marie Haardt initiierten Anfängen in Köln, über die Zeit des Nationalsozialismus und der Zerstörung des Citroënwerkes im zweiten Weltkrieg, bis zum Neubeginn mit bahnbrechenden Typen wie DS, 2CV oder Ami. Der Autor zeigt bislang unveröffentlichtes Material in kaum zu erwartender Fülle.
 
196 Seiten, Hardcover.
 
Erhältlich im stationären Buchhandel und bei BUCH & MOTOR, der Buchhandlung von Garage 2CV.
 

 
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