A-Typen-Treffen mit Maske

 
„Mit Abstand am besten“ lautete das zweideutige Motto des diesjährigen A-Typen-Treffens. Unter starken Corona-Auflagen fand es am letzten Juniwochenende im rheinland-pfälzischen Gerolstein statt – und das mit Erfolg!
 
Von Jan Eggermann, Bilder: Garage 2CV
 
Ohne Voranmeldung und Maske ging am letzten Juniwochenende in Gerolstein-Hinterhausen absolut nichts: Die Veranstalter des bekannten A-Typen-Treffens hatten schon Monate vorab einen regen Kontakt mit der örtlichen Gemeindeverwaltung und konnten so planerisch stets auf die neuesten Entwicklungen und Vorgaben in Sachen Corona reagieren. Und es lohnte sich. Denn je näher der Termin rückte, umso weniger stand das Treffen in Frage, im Gegenteil. Waren am Anfang das Limit auf genau 100 teilnehmende Personen gesetzt, schraubte die Verwaltung die Zahl immer weiter nach oben, am Ende hätten 350 Menschen teilnehmen können. Letztlich rollten knapp 100 historische Citroën-Fahrzeuge zum Waldcampingplatz hoch über Gerolstein. Darunter waren natürlich die „A-Typen“ wie 2CV, Ami, Méhari oder Dyane in der absoluten Überzahl, doch daneben waren auch etliche Citroën DS, CX, Berlingo oder Pluriel zu sehen. Mit teilnehmenden Fahrzeugen aus Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und Belgien war der internationale Charakter des Treffens eindrucksvoll. Vor allem bei den belgischen Teilnehmern – von dort rückte eine ganze Kolonne mit älteren A-Typen an – war die Teilnahme aufgrund behördlicher Restriktionen noch kurz vorher zweifelhaft gewesen.
 

 
Um behördliche Vorgaben zu erfüllen, hatten die Veranstalter einen enormen Aufwand betrieben. Eine Teilnahme war nur nach vorheriger Anmeldung möglich, auf dem gesamten Wegenetz des ausgedehnten Areals das Tragen von Masken Pflicht. Ein ausgeklügeltes Wegesystem war ausgeschildert und wer mit seinem Fahrzeug auf den Platz wollte, wurde per Schranke manuell eingelassen. Daneben war auch das Rahmenprogramm beschränkt, was sich am Ausfall der ansonsten üblichen Rundfahrt bemerkbar machte. Andererseits gab es abends das berühmte Lagerfeuer und auch die schönsten teilnehmenden Fahrzeuge wurden ausgezeichnet. Daneben gab es einen kleinen Flohmarkt, auf dem mehrere teils professionelle Händler ihre Ersatzteile anboten. Und sogar eine Buchpremiere sollte es noch geben: Dietmar Wolf alias Anton Wolfpril stellte am Stand von BUCH & MOTOR sein Büchlein mit gesammelten Entengeschichten vor. Eigentlich hatte er es für das geplante Deutschlandtreffen Ende Juli in Karlsuhe anläßlich des dreißigsten Jahrestages der 2CV-Produktionseinstellung vorbereitet. Doch die DET-Veranstalter hatten schon im April oder Mai abgesagt. Wegen Corona …
 

 

 
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