Javel-André Citroën: Reminiszenzen in der Metro

 
Wo auf der Welt mag es einen unterirdischen Bahnhof geben, der eine permanente Ausstellung zum Thema Auto beherbergt? Paris – die Stadt der Gegensätze – macht es möglich: In der unweit des Seineufers (Pont Mirabeau) gelegenen Metrostation Javel-André Citroën (Linie 10) kann man sich die Wartezeit auf die nächste U-Bahn verkürzen, indem man Reminiszenzen an die Geschichte der Citroën-Werkes sucht, die ganz in der Nähe ihren Hauptsitz hatten. Von der Metro hier aus ist es nicht weit (der Seine mit dem Eiffelturm im Rücken folgen) bis zum ehemaligen Werksgelände, auf dessen weitläufigem Areal sich heute unter anderem der Parc André Citroën befindet.
 
javel andre citroen


 
Leider nicht mehr vorhanden ist nach einer Modernisierung der Station eine sehenswerte Dauerausstellung, die von den Anfängen als Waffenschmiede im Jahr 1917 bis in die siebziger Jahre hinein reichte, als am Quai de Javel die letzte DS vom Produktionsband lief. Auf etlichen Schautafeln war die gesamte Geschichte dieses ehemaligen Citroën-Standortes gut nachzuvollziehbar.
 


 
Stand: 15. Februar 2015
 

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