Citroën: 2014 kommt ein neuer 2CV

Nach einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung La Tribune wird Citroën seinen mythischen 2CV wiederbeleben. Ein solches Fahrzeug habe sicherlich nicht mehr allzu viel mit der originalen Nachkriegskonstruktion zu tun, doch das Wichtige sei vor allem der Esprit eines „einfachen, ökonomischen, modernen und vor allem erschwinglichen Fahrzeuges“.
 

Citroën bringt 2014 eine Neuinterpretation der 2CV-Philosophie.

Für 2014 plant Citroën eine Neuinterpretation der 2CV-Philosophie als „einfaches, ökonomisches und erschwingliches Fahrzeug“. Als stylistische Basis des Projektes gilt die Studie Citroën C-Cactus.

Nach einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung La Tribune wird Citroën seinen mythischen 2CV  wiederbeleben. Ein solches Fahrzeug habe sicherlich nicht mehr allzu viel mit der originalen Nachkriegskonstruktion zu tun, doch das Wichtige sei vor allem der Esprit eines „einfachen, ökonomischen, modernen und vor allem erschwinglichen Fahrzeuges“. Laut Aussagen von Frédéric Banzet, Generaldirektor von Citroën, ist die Entscheidung zur Produktion bereits gefallen. Der aktuelle industrielle Direktor der Gesamtgruppe konkretisierte gegenüber La Tribune, dass die Fertigung bereits ab Herbst 2013 im Werk Madrid beginnen, und der Wagen ab Frühjahr 2014 im Handel verfügbar sein würde.
 
Das neue Modell wird sich dem Vernehmen nach an der Philosophie der vor fünf Jahren in Frankfurt präsentierten Studie C-Cactus orientieren. Die relativ lange Zeit bis zur zur Produktionsentscheidung wird laut La Tribune vor allem mit Fragen der finanziellen Machbarkeit eines solchen Fahrzeuges begründet: Um die Kosten allseits möglichst gering zu halten, wird der neue Citroën nicht nur auf Plattform 1 des Konzerns basieren (wie der Citroën C1), sondern auch im spanischen Madrid gefertigt. Das dortige Werk war bereits in die Diskussion geraten und soll durch das neue Modell langfristig abgesichert werden. Am Rande des Pariser Automobilsalons verdeutlichte PSA-Konzernchef Philippe Varin, dass den in Frankreich von PSA gezahlten Stundenlöhnen von 35 Euro das Niveau in Spanien zur Zeit nur bei 20 bis 22 Euro läge.
 
Dass die Ankündigung ausgerechnet im zeitlichen Umfeld des Pariser Automobilsalons erfolgt, dürfte vor allem mit der derzeitigen Krise der französischen Automobilindustrie und im besonderen der von PSA Peugeot-Citroën zusammenhängen. Bekanntlich ist PSA stark von der Absatzkrise auf südeuropäischen Märkten betroffen. Das neue Fahrzeug könnte zukünftig nicht nur in Europa erfolgreich sein, sondern auch für dringend benötige Impulse auf den immer wichtiger werdenden Märkten in Südamerika und Fernost sorgen.
 
Während „der neue 2CV“ erst im nächsten Jahr auf der Frankfurter IAA vorgestellt werden soll, ist auf dem aktuellen Salon d’Automobile am Citroënstand vor allem die Faltdachversion des Citroën DS 3 erwähnenswert. Nicht mehr hergestellt wird der 2005 erschienene große Citroën C6, international bekannt geworden vor allem als Staatslimousine des jüngst abgewählten französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.
 
Von Jan Eggermann
 
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